Facility-Management-Tag 2014.

 

Building Information Modeling und Nachhaltigkeit - Die Facility-Management-Branche zeigt Trends, Internationales und Best Practice.

Publicado por FAMASE el 17/10/2014 (DEU)


 



 Bereits seit 15 Jahren ist der erste Tag der internationalen Immobilienmesse EXPO REAL (6.-8. Oktober 2014) dem Facility Management gewidmet. Auch in diesem Jahr zeigte GEFMA (German Facility Management Association) gemeinsam mit RealFM (Association for Real Estate and Facility Managers) wie vielseitig die Themen sind, welche die Facility-Management-Branche aktuell vorantreiben. Denn die Branche ist ständig in Bewegung: Facility Management (FM) internationalisiert und professionalisiert sich und reagiert gezielt auf Trends. Innovative Themen, wie Building Information Modeling und Nachhaltigkeit, betreffen längst nicht mehr allein die Bauwirtschaft, vielmehr bestimmen sie aktuelle und zukünftige Aktivitäten des FM-Marktes.



Building Information Modeling - BIM



Am Vormittag lag der Fokus auf dem Thema "Building Information Modeling" (BIM). Wolfgang Moderegger (Geschäftsführer AIS Management GmbH) moderierte das Vormittagsprogramm und machte zu Beginn deutlich, welche Entwicklung BIM bereits hinter sich hat, denn "BIM war zu Anfang eher ein Glaubenskrieg als ein Werkzeug". Dies unterstützte auch Uwe Wassermann (Director Industry Business Development AEC ww Autodesk GmbH) in seinem Impulsvortrag zu den Chancen und Risiken von BIM für die Immobilienwirtschaft: "BIM lässt sich nicht einfach machen - man muss es anpacken!". Dass BIM vor allem viel mehr ein Prozess als ein reines Werkzeug - womöglich sogar ein Kulturwandel - ist, davon war auch Siegfried Wernik (Vorsitzender der Geschäftsführung buildingSMART e.V. - Geschäftsführer LÉON WOHLHAGE WERNIK, Gesellschaft von Architekten mbH) überzeugt. Ein Kulturwandel sei die Voraussetzung für das Planen in der digitalen Welt - dieser fordere vor allem das Baumeisterprinzip zurück. "Architekten, Ingenieure und Bauunternehmen müssen ihre Abgrenzungen überwinden und zusammenarbeiten". Dass einige Voraussetzungen noch geschaffen werden müssen, das wussten auch Dr. Christian Glock (Mitglied der Geschäftsführung Bilfinger Hochbau GmbH) und Dr. Matthias Jacob (Geschäftsführer WOLFF & MÜLLER Holding GmbH & Co. KG). Es fehlen vor allem Standards in der Softwareindustrie und der Aufwand, den BIM zu Beginn der Implementierung fordert, löst bei vielen Anwendern Furcht vor höheren Kosten aus. Building Information Modeling sei aber insbesondere eine Investition in ein höheres Level an Know-how, welches die Facility-Management-Prozesse über den ganzen Lebenszyklus hinweg optimieren kann. Die Verbände GEFMA e.V. und RealFM e.V. sind aufgefordert, sich zu beteiligen.



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